Unser Jahr 2019

Jahresbericht 2019 zu den Aktivitäten/Freizeiten

 

Wir konnten in 2019 vier Freizeiten durchführen und die Hüttentour.

Januar (18.-22.1.) Winterfreizeit in Nesselwängle (Tannheimer Tal)

Puh….das waren jetzt aber etliche Kilometer heute….Mit einem mit Skiern und Ausrüstung vollbepackten Bus waren wir heuer das 2. Mal im Winter im Tannheimer Tal in unserer sehr angenehmen Unterkunft Haus Karoline. Und zwar zum Langlaufen und 4 Leute auch zum Abfahren. Prima präparierte Loipen verlockten uns zu vielen Loipenkilometern, ich glaube, wir waren alle recht glücklich aber auch ganz schön erledigt nach der Freizeit. Am letzten Tag genossen wir die Aussicht auf dem Neunerköpfle, die einen zu Fuß, die anderen mit den Abfahrtsbrettl unter demselben.

Juni (20.-23.6.): Blumenwanderung in Au-Rehmen (auf der Zipflhütte)

100.000 Fliegen können nicht irren – es ist schon schön auf der Zipflhütte! Wenn bloß die Türschwellen etwas höher wären!!!
Nach über 15 Jahren wieder auf der über Au-Rehmen so romantisch gelegenen rustikalen Zipflhütte! Tolle Ausblicke auf noch schneebedeckte Berge, ein Almauftrieb mit LKWs auf die Weiden unterhalb der Kanisfluh und viele Wanderkilometer, z.T. direkt von der Hütte startend. Aber die Romantik und die Ruhe konnten weder über das ungünstige Preis-Leistungsverhältnis hinwegtrösten noch gänzlich für die Beulen am Kopf und das notwendige Ermorden von Hunderten von Fliegen entschädigen…..

Juli (20.-22.7.): Wassersportfreizeit in Iznang (Bodensee)

Der Wind ließ seine Muskeln spielen! Da galt es in die Riemen zu langen und Nerven zu bewahren: nein, wir wollen nicht schwimmen!
Aufgrund der höheren Kosten kürzten wir diese beliebte Freizeit um 1 Übernachtung, mussten aber feststellen, daß dies einfach zu schade ist. Paddeln, schwimmen, grillen, rudern, steh-paddeln….dafür sind 3 Tage einfach zu wenig! Am 1. Abend paddelten wir alle am Ufer entlang erstmals zum Strandbad nach Moos, wo wir recht günstig und gut gegessen haben, um danach wieder eine ¾ Stunde zurückzupaddeln – ein gelungener Einstieg in meist relaxte Tage. Meistens….weniger relaxt wurde es anderntags für ein Ruderboot, als plötzlicher Wind und Wellengang höchste Konzentration und Disziplin erforderten, um das Boot und Besatzung wieder sicher an den Steg zu bringen. Schwimmen wäre die ungünstigere Alternative gewesen. So schnell kann es auf dem Zeller See halt gehen, mit dem Wetter und Wind. Und wieder widmeten wir uns ausgiebig unserer Lieblingsdisziplin Stehpaddeln, auf der anderen Seite des Sees, in ruhigem Gewässer vor Iznang.

August (5.-7.): 3-tägige Hüttentour im Lechquellengebiet in Kooperation mit dem DAV Reutlingen (Ravensburger Hütte- Freiburger Hütte) wird zum Selbstläufer!

Kannst du den Rucksack für ‘ne Weile nehmen? Es ist einfach gut zu wissen, daß jemand dabei ist, der so fit und hilfsbereit wie unser „Sherpa“ ist!!!
Inge, unsere Wanderleiterin des DAV ist ganz begeistert von unseren BergwanderInnen und auch ich musste feststellen, daß wir richtig fit waren. Und dass es problemlos klappt mit dieser gemischten Gruppe. Ein ausführlicher Bericht erschien im TSV Heft und im DAV Heft. Dieses Mal waren wir schon 13 Teilnehmer in 2 Bussen und erlebten wieder wunderschöne Bergerlebnisse, einfachere und schwerere Touren, gute Gespräche und Beisammensein. Obwohl Matratzenlager und Verpflegung nicht für jeden was sind – das miteinander wandern entschädigt für Schnarchorgien und ungenießbare „Röstis“. Die Gruppe ist inzwischen so eingeschworen – alle DAV’ler haben sich schon wieder für die nächste, die 3. Tour angemeldet.
Ganz besonders haben wir uns aber auch darüber gefreut, dass wir die aus dem Inklusionstopf des WLSB beantragten Fördergelder für diese inklusive Veranstaltung bekommen haben! Dieser Topf wird in 2020 geleert werden, so dass wir 1 Übernachtung mit Halbpension sponsern können im doppelten Jubiläumsjahr, denn auch der FSS feiert 15- Jähriges.

Oktober (10.-14.10.19) Bergwandern im Tannheimer Tal (Nesselwängle)

„Raus aus der Komfortzone“ hieß das geflügelte Wort und neben viel Schweiß war auch ganz schön Mut gefragt beim hochliften im wackeligen Sessellift.
Zum ersten Mal auch zum Wandern in diesem Tal der vielen Möglichkeiten. Neben vielen Höhenmetern begnügten sich ein paar Gemütlichere mit den Wanderwegen um den Vilsalpsee und den Haller-See. Andere mussten hoch! Dabei erkundeten wir auch die schweißtreibende Strecke zur Bad Kissinger Hütte und hatten dort ein unerwartetes Wiedersehen mit den netten Hüttenwirten Rafaela und ihrem Vater Christian von der Biberacher Hütte – einige erinnern sich vielleicht noch an die (von Christian) kunstvoll reparierten Schuhe von Markus bei der letzten Hüttentour, die ihn bis nach Warth trugen? Resümee der Teilnehmer zum Wandern in den Tannheimer Bergen war: die Bergwanderwege sind in der Tat „etwas“ anspruchsvoller als im Bregenzerwald.

Apropos Unterkünfte: wir haben zunehmend Probleme, günstige Unterkünfte zu finden. Als Reaktion darauf bezuschusst der Förderverein bereits eine Nacht/pro Mitglied, dennoch sind die Zeiten von 45,- Euro für ein Wochenende endgültig vorbei. Damit müssen wir uns arrangieren. Die Freizeiten sind den Teilnehmern aber auch so wichtig geworden, dass sie durchaus bereit sind, darauf zu sparen. Und sollte jemand wirklich das Geld nicht aufbringen können, kann er sich formlos an den Förderverein wegen eines höheren Zuschuss wenden, so ist dies vorgesehen.

Weitere Veranstaltungen:

  • April (7.4.2019) ist Kirnberglauf des TSV Lustnau. Unsere Rehasportler waren mit 8 walker und 1 Läufer vertreten und marschierten bei bestem Wetter die 7 Kilometer lässig mit.
  • Wie letztes Jahr auch, haben wir wieder ein paar Halbtageswanderungen durchgeführt zur Vorbereitung auf die Wanderungen oder einfach auch nur so.
  • Kulturelles: Mit 17 Personen waren wir abends im Naturtheater in Reutlingen, und haben begeistert dem Musikal Anatevka gelauscht. Das machte Lust nach Mehr.